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Ich bin Mitte 40, seit über 20 Jahren mal mehr,mal weniger glücklich verheiratet und trotzdem auf der Suche; irgendwie..... Hier werde ich mir die Ereignisse der letzten 2 Jahre von der Seele schreiben. Die Zeit, in der ich mich, obwohl in mehr als festen Händen, in einen anderen Mann verliebte, mich Hals über Kopf in eine Beziehung stürzte und bereit war, alles aufzugeben. Die Zeit, die zur größten Enttäuschung meines Lebens wurde. Versuche, für mich eine Erklärung zu finden, warum es dazu kommen konnte und wie es sein kann, dass ich diesen Mann, obwohl er mich mehr als verletzt hat, heute immer noch liebe...........oder glaube ich das nur ?.............

Alter: 50
 


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Nicht enden wollender Dauerterror

Schnell hatten die Beiden einen neuen Kampfplatz aufgetan : soziale Netzwerke. Wir hatten uns natürlich vieles erzählt und anvertraut. Dinge aus der Vergangenheit, Peinlichkeiten und das, was uns an unserem Partner störte. Dieses Wissen nutzen sie jetzt gegen mich. Intimste Geschichten über mich wurden munter auf Pinwände und in Gruppen gepostet, gern gepaart mit haltlosen Unterstellungen und handfesten Lügen. Ich wurde beschimpf und schlecht gemacht, wo es nur ging. Zum Glück ließen mich Freunde nicht allein und gaben Kontra. Ich selbst versuchte, das ganze möglichst ruhig und gelassen auszuhalten, vertraute auf ein baldiges Ende und ließ mich nicht auf dieses Niveau herab. Es wäre mir ein leichtes gewesen, in gleicher Manier zurück zu schlagen. Auch ich wusste genug Schlechtes zu berichten; vor Allem über sie. Es war nicht mein Stil und so ließ ich das meiste widerspruchlos über mich ergehen. Ich konnte mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass sie das lange durchhalten würden. Irgendwann musste sich auch der wütendste und entäuschteste Mensch sich ja auch wieder beruhigen. Alle in unserem Umfeld waren davon zwar genervt, wussten aber ganz genau, dass ich da am wenigsten dafür konnte. So flogen sie aus den Gruppen und viele kündigten ihnen die Freundschaft. Natürlich gab es einige wenige, die diese Geschichten über mich nur zu gern glaubten. Zum Glück blieben sie die Ausnahme. ER hatte nach einigen Wochen die Lust daran verloren, auf mich einzuschlagen und hörte auf. Sie allerdings zeigte zu meinem Leidwesen mehr Durchhaltevermögen

7.4.14 11:22, kommentieren

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Aus Verzweiflung wird Wut

Ich hatte mit ihm abgeschlossen. Das musste ich, wollte ich wirklich eine Chance haben, unsere Ehe zu retten. Fortan setzte ich alle Energie dafür ein. Und es lief auch gar nicht so schlecht an. Mein Mann bemühte sich, mir ein Gesprächspartner zu sein, wir unternahmen wieder mehr gemeinsam und er trank fast gar nichts mehr. Ich erkannte in ihm den Mann wieder, in den ich mich vor einer halben Ewigkeit verliebt hatte und freute mich wieder auf unsere Zukunft. Gesundheitlich ging es mir wieder richtig gut, ich steckte voller Energie und Tatendrang udn blühte regelrecht auf. Hätte alles so schön sein können. Wenn ER nicht wieder aufgetaucht wäre aus der Versenkung. Und das ganz anders, als ich es mir je hätte vorstellen können. Er begann, offen Krieg gegen mich zu führen. Mit Unterstützung seiner Ex, die nun wieder seine Freundin war und ebenfalls kein gutes Haar an mir lassen wollte. Den Anfang machten sie damit, dass sie versuchten,mich bei meinem Arbeitgeber in Ungnade fallen zu lassen. Manchmal ist man auf der Arbeit nicht ganz zufrieden und wenn einen etwas stört, erzählt man es seinem Partner. Diese Wissen nutze er jetzt, informierte meinen Arbeitgeber darüber, was ich über ihn gesagt hatte. Gleichzeitig stellte er meine Kompetenz in Frage und versuchte, mich als verrückt darzustellen. Seine unverholene Drohung : sie oder ich. Er machte das auch nicht allein mit meinem Chef aus, sondern auf öffentlich zugänglichen Plattformen. Was sich für mich als Glück heraus stellte. Denn erstens hielten alle Freunde und Bekannte zu mir und unterstützten mich und zweitens wurde ihm sein Verhalten als schlechter Stil vorgeworfen. Gleichzeitig versuchte man alles, um ihn zu halten; baute ihm Brücken und auch ich erklärte mich dazu bereit, weiter mit ihm zu arbeiten. Am Ende verließ er dann doch die Firma, während ich weiter dort arbeiten durfte. Diese erste Runde, wenn man es denn so nennen will, ging an mich..........es sollte an anderer Stelle weiter gehen.

7.4.14 11:09, kommentieren